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137. Arbeitstagung, 6. bis 9.5.2007 in München
mit 27. MLF-Junioren-Tagung am 5./6.5.

Gastgeber: Peter Simmel, Klaus & Dr. Udo Klotz, München

  • Titel: „Die Zukunft gestalten“, Sortimente, Dienstleistungen und Technologien im Wandel
  • Link für Dateidownload folgtProgramm
  • Fotos
Die Zukunft gestalten

Die Zukunft gestalten
561.23 KB (lp_10-2007_zukunft.pdf)

LP 10/2007 - Neue Standorte, Sortimentsanpassungen, technologischer Fortschritt: Die Elite der Selbstständigen diskutierte in München über Chancen und Herausforderungen im deutschen Lebensmittel-Einzelhandel.

Weiß-blaue Eindrücke

Weiß-blaue Eindrücke
493 KB (presse-137-RS_06-2007_weissblau.pdf)

RS 06/07 - Zwei unterschiedliche Marktkonzepte inspirzierten die MLF-Mitglieder im Rahmen der Tagung im Mai. Während die Klotz-Märkte durch Dekoration und Anordnung eine Markthalle-Atmosphäre erzeugen, setzt Simmel auf klare Linien und Strukturen.

Unternehmer setzen eigene Akzente

Unternehmer setzen eigene Akzente
1.78 MB (milchm_06-2007_akzente.pdf)

Milchmarketing 06/07 - Mittelständische Lebensmittelfilialbetriebe (MLF) pflegen als "Entwicklungstreiber der Branche" den fachlichen Dialog mit Ihren Kollegen. 137. MLF-Tagung in München.


Bericht (Quelle: Rundschau, 06-2007)

Weiß-blaue Eindrücke

Zwei unterschiedliche Marktkonzepte inspizierten die MLF-Mitglieder im Rahmen der Tagung im Mai. Während die Klotz-Märkte durch Dekoration und Anordnung eine Markthallen-Atmpsphäre erzeugen, setzt Simmel auf klare Linien und Strukturen. Es ist eine Herausforderung für MLFGeschäftsführer Michael Gerling und sein Team, zu jeder Arbeitstagung Besuche in Märkten zu organisieren, die sich von der Norm abheben. "Raus aus der Vergleichbarkeit", ist für Gerling der Grundsatz, der Vollsortimenter zukunftsfähig macht. Was er damit meint, war klar an Sortiment, Dienstleistungsangebot und Technologieeinsatz der Märkte zu erkennen, die auf dem Programm der 13 7. Tagung in München standen.

Service und Technologie

Neben dem ungewöhnlich großen Nonfood-Angebot und der aufwändigen Dekoration (mehr dazu auf Seite 22/23) fallen bei den AEZ-Märkten der Brüder Klaus und Dr. Udo Klotz in Fürstenfeldbruck und Dachau besondere Leistungen auf. So gibt es zusätzlich zum üblichen Kosmetikregal eine Parfümerie mit Einpackservice. Daran erkennt man, dass die Klientel der Märkte westlich von München zu den zahlungskräftigeren Bevölkerungsschichten zählt. Peter Simmels Markt in Unterhaching hingegen hat nach seiner Eröffnung im November 2005 als erster Markt in Deutschland mit einem revolutionären Selbst bedienungsKassenkonzept für Aufsehen gesorgt. Auch heute noch zeigt sich der Edeka-Aufsichtsratsvorsitzende Simmel als offen gegenüber neuen POS-Technologien und will demnächst Flachbildschirme installieren.

Insgesamt stand die Tagung unter dem Motto "Die Zukunft gestalten". So beschäftigte sich auch das Vortragsprogramm mit Themen, die zeigen, worauf sich der Einzelhandel in den kommenden Jahren einstellen muss. Besonders Michel Marliere von Tank und Rast löste mit seinem Referat über Gastronomie im Handel viele Diskussionen aus. Und Michael Lausenmeyer von Information Resources zeigte an Hand von Marktforschungsdaten, dass sich Verbrauchertrends wie Wellness und Bio direkt auf die Innovationsaktivitäten der Markenartikelindustrie und auch auf die Abverkaufszahlen im Lebensmittelhandel auswirken.

Bayerische Symbiose

MLF-Kaufleute in Bayern haben sich mit Discountern arrangiert

10. Mai 2007, LZ|NET/hkr. Im discountlastigen Freistaat kann nur bestehen, wer bayerische Hartnäckigkeit und ein eigenständiges Profil bewahrt. Dies stellten die Gastgeber der 137. Arbeitstagung der Mittelständischen Lebensmittelfilialbetriebe (MLF) e.V. Peter Simmel und die Brüder Klaus und Dr. Udo Klotz unter Beweis. "Wir haben den Wachstumshype der Discounter bereits hinter uns, das hat das Profil unserer Kaufleute gestärkt", sagt Hans-Georg Maier, Vorstandsvorsitzender der Edeka Südbayern.

Mit 46 Prozent Marktanteil dominieren die preis- und aktionsaggressiven Kostenführer die Handelslandschaft. Die Storechecks in Unterhaching, Fürstenfeldbruck und Dachau jedoch zeigten, dass es sich umringt von Aldi, Lidl, Norma, Netto oder Kaufland leben lässt - vorausgesetzt man spielt die Stärken eines Vollsortimenters wie Vielfalt und Frische aus.

"Wir müssen die Entwicklungstreiber und Pioniere sein", spornt Peter Simmel, in Zweitfunktion Aufsichtsratschef in der Hamburger Edeka-Zentrale, seine Kollegen an. Simmel macht derzeit mit seinem Self-Scanning-Projekt in Unterhaching von sich reden.

Rückenwind bekommen die Selbstständigen durch die Tatsache, dass ihr traditionelles Vertriebsformat Supermarkt 2006 flächenbereinigt mit einem Umsatzplus von 5,4 Prozent dem Negativtrend im Einzelhandel getrotzt hat. Kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen: Und so stellte die Tagung im Münchener Künstlerhaus am Lenbachplatz Konsum-, Sortiments- und Techniktrends in den Blickpunkt.

Beim Stichwort Kundenbedürfnisse gewährte Michel Marlière, Marketinggeschäftsführer der Tank & Rast Holding, Einblicke in die Systemgastronomie. Der Franzose präsentierte den für manchen Tankstellenpächter auch schmerzhaften Paradigmenwechsel des ehemaligen Monopolbetriebes: "Wir haben das Schmuddelimage abgeschüttelt. Unsere Marke Serways steht für Sauberkeit, Freundlichkeit und attraktives Angebot", ist Marlière sicher.

externer Link in neuem Fenster folgtQuelle lz-net, 10.05.2007